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Thoraxchirurgie

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Merkmale der Klinik

In der Klinik für Thoraxchirurgie wird das gesamte Spektrum thoraxchirurgischer Eingriffe in hoher Fallzahl durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei den erweiterten Resektionen (Tracheachirurgie, Manschettenchirurgie am Bronchial- und Lungengefässbaum, Mediastinaltumore, Brustwand und Wirbelkörperresektionen) und in der Metastasenchirurgie. Alle thoraxchirurgischen Eingriffe werden auch bei Kindern durchgeführt. Mit allen diagnostischen und interventionellen Möglichkeiten verfügt die Klinik über eine eigene Endoskopieeinheit. Es besteht eine enge operative interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen chirurgischen Kliniken. Operative und interventionelle Laseranwendungen sind seit vielen Jahren etabliert.

Das Team besteht aus Professor Dr. med. Joachim Schirren, dem Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie, einem leitenden Oberarzt sowie drei weitern Oberärzten. Es handelt sich hierbei bei Allen um Fachärzte für Thoraxchirurgie mit spezieller Ausbildung in der onkologischen Thoraxchirurgie. Des weiteren befinden sich 6-7 Assistenzärztinnen/-ärzte in der Weiterbildung zum Facharzt für Thoraxchirurgie. Professor Dr. med. Joachim Schirren verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Thoraxchirurgie. Unsere Klinik für Thoraxchirurgie verfügt über einen eigenen 24h-Bereitschaftsdienst, so dass eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau jederzeit gewährleistet ist. Seit 2000 wird Professor Schirren in der Focusliste als Spezialist für Lungenkrebs geführt.

Expertise und Operationsfrequenz sind entscheidende Qualitätskriterien. Im Jahre 1999 wurde die eigenständige Klinik für Thoraxchirurgie an den Dr. Horst Schmidt Kliniken gegründet. Seitdem ist die Zahl der behandelten Patienten stetig gestiegen:

Fallzahlen

Abbildung: Entwicklung der Patientenzahlen 1999-2010 (*: In diesem Jahr war die Thoraxchirurgie nicht an der HSK lokalisiert.)
Jahr 1999 2000 2001 2002 2003 2004
Patientenzahl 471 823 949 975 1004 1066
Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Patientenzahl 1242 1339 1309 * 1346 1700

Die Krankenhaussterblichkeit ist abhängig von der Anzahl der Operationen, die pro Jahr in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Dies wurde in einer großen Studie beim Pankreas- und Ösophaguskarzinom festgestellt.

Der gleiche Zusammenhang besteht auch beim Lungenkarzinom. Werden in einem Krankenhaus weniger als 20 Eingriffe pro Jahr vorgenommen, liegt die Letalitätsrate bei 15,4% verglichen mit 2,8% an einem Zentrum mit hoher Operationsfrequenz.

Sterblichkeit in Abhängigkeit von der Anzahl der Operationen/Jahr beim Lungenkarzinom

Ferner ist es für die Krankenhausletalität von entscheidender Bedeutung, dass Lungeneingriffe auch von Fachärzten für Thoraxchirurgie durchgeführt werden.

Sterblichkeit in Abhängigkeit von der Expertise

Zusammenfassend kann man als Patient sein eigenes Operationsrisiko mit der Auswahl der entsprechenden Klinik und der entsprechenden Expertise des Operateurs entscheidend beeinflussen. Wird der Eingriff an einer Klinik mit hoher Fallzahl durchgeführt, kann man sein eigenes Operationsrisiko um 80 % reduzieren. Handelt es sich bei dem Operateur um einen Facharzt für Thoraxchirurgie, sinkt das Risiko, an den Operationsfolgen zu versterben, um fasf 50 %!

Wir freuen uns darauf, Ihnen auf unseren Seiten einen Einblick in unser Tätigkeitsspektrum geben zu dürfen.

Kontaktinformationen

HSK, Thoraxchirurgie

Ludwig-Erhard-Str. 100
65199 Wiesbaden

Tel. (0611) 43-9623
Fax (0611) 43-3135

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