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Behandlungsablauf

Unser Konzept zur Ersteinschätzung des Notfalls

Jeder eintreffende Patient wird von einer speziell ausgebildeten Pflegekraft nach der Dringlichkeit seiner Behandlung elektronisch unterstützt eingestuft. Diese nach internationalen Regeln festgelegte Einschätzung dient dazu, aus einer großen Zahl an Patienten möglichst schnell und sicher diejenigen zu finden, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Erkrankung zuerst behandelt werden müssen.
Farbcodiert erfolgt die Dringlichkeitszuordnung von "Lebensgefahr" bis zur normalen Dringlichkeit und die Zuordnung zu einem Notaufnahmebereich und einer erstbehandelnden Fachabteilung.

Die Behandlungsreihenfolge erfolgt nach medizinischer Dringlichkeit und kann Wartezeiten für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Symptomen verursachen.

Angehörige von Notfallpatienten müssen wir auch zur Wahrung der Privatsphäre von Mitpatienten während der Erstuntersuchung und -Behandlung bitten, zunächst außerhalb des Behandlungstrakts zu warten. 

Notfallmedizinische Diagnostik und Therapie

Zur sicheren Risikoeinschätzung und Diagnosesicherung sind in der Regel weitere technische Untersuchungen (z.B. EKG, Labor, Röntgen, Ultraschall etc.) notwendig. Bei Erfordernis können Spezialisten der nicht ständig in der ZNA vertretenen Fachabteilungen rasch in den Behandlungsprozess eingebunden werden.

Aufnahme- und Entlassungsmanagement

Nach Abschluss der Untersuchungen bespricht der zuständige Arzt das angeratene weitere Vorgehen. Bei weiterer ambulanter Behandlung wird ein Arztbrief zur Weitergabe an den niedergelassenen Kollegen erstellt. Patienten, die der angeratenen stationären Behandlung zustimmen werden auf eine Station mit geeigneter Versorgungsstufe verlegt (Normalstation, Intermediate Care Station oder Intensivstation).

Kontaktinformationen

HSK, Zentrale Notaufnahme

Ludwig-Erhard-Str. 100
65199 Wiesbaden

Tel. (0611) 43-2020
Fax (0611) 43-2603

    Im Notfall 112

    Rettungsleitstelle (gebührenfrei)

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