HSK - Verantwortung für wichtige Fragen

In der Zeitschrift "Journal of the National Cancer Institute" wurde berichtet, dass die Anwendung von Sonnenschutzmitteln und gebräunte oder von Natur aus dunkle Haut zwar geeignet sind, Sonnenbrand zu vermeiden und damit das Risiko von Hautkrebs zu senken, dass aber die Sonnenbadenden diesen Effekt durch ihr Verhalten zunichte machen können: Im Vertrauen auf den Sonnenschutz halten sich die Menschen messbar länger in der Sonne auf (JNCI 91: 1304; 1999). Wenn man dann den Effekt der UV-Strahlen auf die Erbsubstanz von Zellen in der Haut misst, stellt man fest, dass erhebliche Schäden auftreten können, ohne dass Sonnenbrand als Warnzeichen erkennbar ist (JNCI 91: 2046; 1999).

Skifahrern in hochalpinen Regionen, Menschen mit Dauerkarten für das Sonnenstudio und anderen Sonnenanbetern seien diese Untersuchungen an das Herz gelegt. Das regelmäßige Auftragen von Sonnenschutzmitteln und das "Vorbräunen" im Sonnenstudie (entspricht einem Sonnenschutzfaktor von etwa 3-5) sollten nicht die falsche Sicherheit geben, sich beliebig lange in der Sonnen aufhalten zu können. Auch ohne das Auftreten von Sonnenbrand schädigen die UV-Strahlen die Erbsubstanz von Hautzellen, und das ist die Basis von Hautkrebs.

Prof. Norbert Frickhofen

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fussleisten_bild Stand: 01. Januar 2004 Verantwortlich: Prof. Norbert Frickhofen