Aktivitäten zum Wohle der Patientinnen und Patienten
Aus den vielfältigen Forschungsaktivitäten der einzelnen Kliniken möchten wir an dieser Stelle die Klinik für Innere Medizin II ( Direktor Prof. Dr. med. C. Ell) beispielhaft herausgreifen:
Im Jahre 2010 veröffentlichte die Arbeitsgruppe der Klinik Innere Medizin mehr als zehn Originalarbeiten, die in internationalen Journalen publiziert wurden. Die Arbeitsgruppe hielt mehr als fünfzig Vorträge/Poster auf nationalen und internationalen Kongressen und erhielt zahlreiche Ehrungen (z. B. Posterpreis der Europäischen Gesellschaft für Gastroenterologie, Ehrenvorlesung an der Universität von Pittsburgh). Hinsichtlich der Behandlung von frühen Speiseröhrentumore ist die Klinik seit vielen Jahren weltweit führend. Die von der Arbeitsgruppe publizierten Ergebnisse sind Vorbild für andere Arbeitsgruppen weltweit und Grundlage z. B. einer internationalen Leitlinie.
Der zweite besondere klinisch-wissenschaftliche Schwerpunkt stellt die Dünndarmendoskopie dar. Auch hier kann die Klinik klinisch und wissenschaftlich als weltweit führend angesehen werden.
Akademisch resultierten im Jahr 2010 die Ernennung zum außerplanmäßigem Professor der Universität Heidelberg für Oberarzt Dr. Jürgen Pohl, der erfolgreiche Abschluss des Ernennungsverfahrens zur außerplanmäßigen Professorin für Oberärztin Andrea May an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz, sowie die Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten von Dr. Hendrik Manner, ebenfalls an der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz.
Die Arbeitsgruppe der Klinik Innere Medizin II besteht nun aus fünf habilitierten, davon drei professorierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie ca. zehn Assistenzärztinnen und Ärzten, die in die klinischen Forschungsprojekte mit involviert sind. Insgesamt fünf ärztliche und nicht-ärztliche Mitarbeiter werden durch Drittmittel finanziert.
Das Jahr 2010 brachte für die Lehre unserer im Praktischen Jahr auszubildenden Medizin studierenden, eine Reihe von Veränderungen. Zunächst wurde zu Beginn unter Federführung des Lehrbeauftragten, Herrn Prof. Dr. Gosepath, das neue PJ-Logbuch eingeführt. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Schritt in Richtung einer strukturierten curriculären Lehre im Rahmen des praktischen Jahres des Medizinstudiums. Die entsprechenden Vorgaben der Universitätsmedizin Mainz als Alma Mater unseres Lehrkrankenhauses wurden entsprechend der individuellen Situation der HSK adaptiert. So steht den Studierenden für jedes Fachgebiet ein transparenter Leitfaden zur Verfügung, auf den sich während der Ausbildung wieder bezogen werden kann. Fernerhin wurde für die Studierenden die angebotene Infrastruktur merklich verbessert. So steht seit 2010 im Dr. Peter-Jäger-Zentrum eine Studentenbibliothek sowie ein PC-Arbeitsraum zur Verfügung. Im Dialog mit den Jahrgangssprechern konnte dies in einer Weise umgesetzt werden, die den Bedürfnissen gerecht wird.
Die studentische Evaluation der Lehre im praktischen Jahr fiel in 2010 ausgesprochen positiv aus. Hervorzuheben ist, dass auch im Rahmen der Informationsveranstaltung für die PJ-Studierenden des nächsten Jahrganges, die alljährlich in der Universitätsmedizin Mainz stattfindet, diese positive Evaluation durch die PJ-Sprecher nach außen getragen wurde.
